Krisenbereitschafts-Audit
Eine strukturierte Bewertung, ob ein Unternehmen über Menschen, Abläufe, Werkzeuge und Materialien für eine wirksame Reaktion auf eine Reputationskrise verfügt.
Ein Krisenbereitschafts-Audit beantwortet eine einfache Frage: Was würde geschehen, wenn morgen früh eine Krise ausbräche? Es umfasst die Prüfung bestehender Abläufe, der Besetzung und Befugnisse des Krisenstabs, der Kontaktlisten, der Vorlagen für Stellungnahmen, der Medienbeobachtung und der Information von Mitarbeitenden und wichtigen Anspruchsgruppen.
Grundlage sind Gespräche mit Vorstandsmitgliedern und Personen, die in einer Krise Schlüsselrollen übernähmen, sowie die Analyse von Unterlagen und branchentypischen Risikoszenarien. Ergebnis ist eine Bewertung der Lücken und eine geordnete Maßnahmenliste, von den dringendsten bis zu jenen, die sich für die folgenden Monate planen lassen.
- wer entscheidet und wer vertritt,
- welche Materialien einsatzbereit sind,
- wie schnell das Unternehmen sprechen kann.
Für den Vorstand ist das Audit ein Ausgangspunkt. Es garantiert nicht, dass keine Krise eintritt, zeigt aber, wo das Unternehmen in den ersten Stunden am meisten Zeit verlieren würde.
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