Gesellschaftliche Akzeptanz (Social Licence to Operate)
Die informelle Akzeptanz der Tätigkeit eines Unternehmens durch das lokale Umfeld und die Öffentlichkeit, unabhängig von Genehmigungen und behördlichen Bescheiden.
Ein Unternehmen kann über alle erforderlichen Genehmigungen verfügen und dennoch auf Widerstand stoßen, der eine Investition blockiert, eine Werkserweiterung verzögert oder die Kommune von einer Zusammenarbeit abhält. Die Social Licence to Operate beschreibt, was keine Behörde erteilt: die Zustimmung des Umfelds zur Präsenz und Tätigkeit des Unternehmens.
Sie entsteht über Jahre durch Verlässlichkeit, eingehaltene Zusagen und Dialog, nicht durch einmalige Aktionen. Besonders wichtig ist sie für Produktionsstandorte, Infrastrukturprojekte, die Energiewirtschaft und Unternehmen, die zu den größeren Arbeitgebern einer Region gehören.
- früher Dialog mit Anwohnern und Kommune, bevor Entscheidungen fallen,
- klare Wege für Einwände und deren Beantwortung,
- Einhaltung von Zusagen, auch der kleinen.
Für den Vorstand ist die gesellschaftliche Akzeptanz ein reales Investitionsrisiko. Sie sollte vor Standort- oder Erweiterungsentscheidungen bewertet werden, idealerweise auf Grundlage von Gesprächen mit dem Umfeld und Meinungsforschung.
Sprechen wir über Ihre Situation.
Das erste Gespräch ist kostenfrei und vertraulich. Wir antworten innerhalb eines Werktages.